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Die Höhere Schule in Schaumburg-Lippe

Von der Reformation bis zum Ende des Kaiserreiches

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Bernd Dühlmeier

Schulgeschichtliche Studien spielen sowohl in der Pädagogik als auch in der Geschichtswissenschaft eine zunehmend größere Rolle. Am Beispiel der höheren Schulen in dem bis 1946 selbständigen Land Schaumburg-Lippe untersucht die vorliegende Arbeit die die Schule prägenden Mächte: die Kirche, die Städte, die Landesherrschaft und - vor dem Hintergrund des Reichseinigungsprozesses - das Königreich Preußen mit seinem während der Reformzeit konzipierten Gymnasialmodell. Zeitlich beginnt die Arbeit, die primär auf archivalischem Quellenmaterial basiert, mit dem Einzug der Reformation; sie endet mit dem Kaiserreich, als die schaumburg-lippischen höheren Schulen verstaatlicht wurden und nach preußischem Muster organisiert waren. Methodisch wurde dabei so verfahren, daß jedem Kapitel ein kurzer Überblick über die allgemeinen bildungspolitischen und ideengeschichtlichen Grundzüge des jeweiligen Untersuchungszeitraumes vorangestellt wurde, bevor im Anschluß daran nach den Auswirkungen auf die schulische Entwicklung in Schaumburg-Lippe gefragt wird.
Aus dem Inhalt: Reorganisation und Ausbau des höheren Schulwesens nach der Reformation - Niedergang während des Dreißigjährigen Krieges - Reformen im Zeitalter des Pietismus und der Aufklärung - Anpassung an Preußen im 19. Jahrhundert - Gymnasialreformen zur Zeit des Kaiserreiches.