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Auslandsverschuldung und wirtschaftliche Entwicklung

Eine Analyse im Solow-Modell und in einem dynamischen Optimierungsansatz

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Elisabeth Pape

Anfang der 80er Jahre gerieten viele Entwicklungs- und Schwellenländer in eine anhaltende Verschuldungskrise. Wieso entsteht Verschuldung im Verlauf wirtschaftlicher Entwicklung? Welche Determinanten bestimmen ihren Verlauf? Unter welchen Bedingungen kann eine krisenhafte Situation eintreten? Diese Fragestellung wird in zwei Klassen von einsektoralen Wachstumsmodellen behandelt. Im einen Fall treten Kapitalbewegungen und damit Verschuldung allein zum Zweck des internationalen Ausgleichs der Kapitalrendite auf. Im anderen Fall resultiert Verschuldung aus einer Maximierung des intertemporalen Konsumnutzens. Im weiteren wird ein optimales Verschuldungsmodell entwickelt, in dem der Staat über Besteuerung und Kreditaufnahme die Verschuldung lenkt und gleichzeitig durch Investitionen in den öffentlichen Kapitalstock das Technologieniveau bestimmt.
Aus dem Inhalt: Verschuldung im offenen Solow-Wachstumsmodell - Verschuldung bei investiver Verwendung der Kredite - Verschuldung für Investitions- und Konsumzwecke - Bedingungen für einen Systemkollaps durch Verschuldung und Maßnahmen zu seiner Abwendung - Optimale Verschuldung in einem Modell mit öffentlichem Sektor - Simulation des Verschuldungsverlaufs.