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Das Factoring nach deutschem und italienischem Recht

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Antonio Nuzzo

In der deutschen und italienischen Praxis wird der Factoring-Vertrag weitgehend ähnlich ausgestaltet. Nach eingehender Untersuchung der hauptsächlich verwendeten Vertragsformulare widmet sich die Arbeit zunächst der Frage der Rechtsnatur des Factoring-Vertrages. Denn von dessen rechtlicher Einordnung hängt der Kreis der anwendbaren Normen ab. Entscheidend hierfür ist nicht in erster Linie der Wortlaut der Vereinbarung, sondern deren wirtschaftlicher Sinn und Zweck. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die konkursrechtlichen Vorschriften mit in die Betrachtung einbezogen worden. Den Schluß der Arbeit bildet eine Analyse der Falltypen in der Rechtspraxis beider Länder sowie die Erörterung, inwieweit eine besondere gesetzliche Regelung des Factoring-Geschäfts notwendig erscheint.
Aus dem Inhalt: Die historische Entwicklung des Factoring-Geschäfts. Die causa-Lehre und die Einordnungsgrundsätze des deutschen Rechts. Kollision zwischen Factor und anderen Forderungsprätendenten.