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Theodor Fontane: Eine rezeptionsgeschichtliche und übersetzungskritische Untersuchung

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Edith H. Krause

Fontane gilt heute als einer der großen Realisten des 19. Jahrhunderts. Am Beispiel der anglo-amerikanischen Fontane-Rezeption zeigt sich jedoch, daß er im Ausland außerhalb akademischer Leserkreise weitgehend unbekannt geblieben ist. Angesichts dieser Tatsache ist die Frage nach den Bedingungen und Möglichkeiten der Übersetzung des Fontaneschen Werkes für diese Arbeit von besonderem Interesse. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die englischen Übersetzungen ausgewählter Fontane-Romane, die im Vergleich mit dem Original auf ihre Wirkung auf den Leser hin untersucht werden. Die kontrastive Analyse übersetzungsrelevanter Textsegmente umfaßt die sprachlich-faktische Durchdringung des zugrundeliegenden Materials sowie die Identifikation kultureller und sozialer Bedingungen, die im Text reflektiert werden und seine Aufnahme bestimmen.
Aus dem Inhalt: Die anglo-amerikanische Forschung seit 1915 - Übersetzungsschwierigkeiten im Hinblick auf sozio-kulturelle Determinanten - Probleme der übersetzerischen Realisierung innersprachlicher Elemente.