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Die politische Rolle der Kirche in Zentralamerika

Eine vergleichende Länderanalyse

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Monika Ballin

Die Katholische Kirche ist gegenwärtig die stärkste gesellschaftliche Institution, die die Politik in Zentralamerika beeinflußt. Ihr noch aus der Kolonialzeit stammendes Dreierbündnis mit Militär und Oligarchie ist seit den 70er Jahren überall zerbrochen. Als reformorientierte Kraft setzt sich die Katholische Kirche für Demokratisierung und Pazifizierung der Region ein. Daneben sind in Zentralamerika zunehmend amerikanische protestantische Sekten aktiv. Diese vertreten einen Konservatismus und einen vehementen Antikommunismus, wie es die Katholische Kirche bis in die 60er Jahre getan hat.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung von Katholizismus und Protestantismus in der politischen und kulturellen Entwicklung Lateinamerikas bis zur Gegenwart. Anteil der Kirchen an der Demokratisierung in den einzelnen Ländern.