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Motorisiert, politisiert und akzeptiert

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Urs Nussbaum

Erst Steinwürfe gegen das Automobil, dann Massenmotorisierung. Mit den Ansätzen integrierter Geschichte versucht der Autor zunächst, die Motorisierung und ihre Missstände als soziales Problem zu erfassen und fragt nach regionalen Lösungsversuchen. Anhand der Entstehung des ersten Bundesgesetzes wird dann aufgezeigt, wie das Motorfahrzeug und seine Gefahr als Erscheinung einer industrialisierten Welt in die Gesellschaft integriert wurde, welche Rollen neue Haftungsmodelle, der demokratische Gesetzgebungsprozess und Interessengruppen spielten. Die Untersuchung schliesst mit einer Analyse jener Faktoren, welche die Entwicklung des Automobilverkehrs massgebend beeinflusst haben.
Aus dem Inhalt: Staub und Kot, Lärm und Gestank als Missstände der frühen Motorisierung - Die ersten Strolchenfahrer - Gesetzgebung über den Strassenverkehr: Massnahmen und «pressure-groups» - Analyse der Automobilfeindlichkeit - Velo und Auto: Freunde, keine Feinde.