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Die bayerische Unterpfalz im Dreißigjährigen Krieg

Besetzung, Verwaltung und Rekatholisierung der rechtsrheinischen Pfalz durch Bayern 1621 bis 1649

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Franz Maier

Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges erwarb Bayern zugleich mit der Oberpfalz auch vier rechtsrheinische Ämter der unteren Pfalz. Zur Verwaltung dieses Gebietes wurde das Rentamt Heidelberg eingerichtet, dem 1635 auch noch Teile der Markgrafschaft Baden angegliedert wurden. Thema der vorliegenden Untersuchung ist Aufbau und Tätigkeit der bayerischen Verwaltung in diesem Territorium während der gesamten Dauer ihres Bestehens. Weil Bayern infolge des Westfälischen Friedens die Unterpfalz wieder abtreten mußte, blieb seine Herrschaft dort (im Gegensatz zur Oberpfalz) eine bloße Episode ohne weiterreichende Folgen. Sie stellt heute ein fast vergessenes Kapitel in der bayerischen wie auch der pfälzischen Geschichte dar.
Aus dem Inhalt: Besetzung der rechtsrheinischen Pfalz durch Tilly - Garnisonen und Verwaltung von 1622 bis 1649 - Verlust an die Schweden 1632/33 - Rückeroberung 1634/35 - Rekatholisierungspolitik.