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Poetischer Text und Kunstbegriff bei W.H. Wackenroder

Eine Untersuchung zu den «Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders» und den «Phantasien über die Kunst»

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Rita Köhler

W.H. Wackenroders Kritik an der zeitgenössischen Kunstauffassung wird nicht nur auf inhaltlicher Ebene deutlich an seiner Rückbesinnung auf die Idee des göttlich inspirierten genialen Künstlertums und die Betonung der Notwendigkeit einer Interdependenz zwischen dem ästhetischen und religiösen Bereich, sondern sie manifestiert sich auch auf formaler Ebene in der Komposition seines Werkes. Eine Analyse der Schreibart Wackenroders zeigt seine Aversion gegen argumentative Texte und gegen eine diskursive Sprache sowie sein Bemühen um die Erstellung poetischer Texte mit emotionaler Wirkung.
Aus dem Inhalt: Wackenroders kunsthistorische und -ästhetische Vorbildung - Wackenroders Schreibart - Definition zentraler Termini der Wackenroderschen Kunstauffassung - Künstlerdisposition und Kunstproduktion - Genie und Subjektivist - Kunst und Religion - Das «wunderbare morgenländische Märchen...».