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Das «Ewigweibliche» als ideologische Metapher

Zur Dialektik des Geschlechterverhältnisses

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Karin Weingartz-Perschel

«Das Ewigweibliche zieht uns hinan...», so heißt es zum Ende von Goethes Faust. Stellvertretend für den irrenden, suchenden, immer strebend sich bemühenden Menschen schlechthin, braucht Faust das Weib, um sich entwickeln zu können. Mensch ist der Mann; die Frau bleibt Resultat männlicher Phantasie und verkommt zu Bildern. Folglich wimmelt es nur so von Beatrices, Héloises, Gretchens, Lauras und Käthchens in der Literatur, die bis in unsere Zeit hinein den Blick auf die reale Frau, die Frau als Mensch, verstellen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Aufgabe, die Ursachen weiblicher Unterdrückungsgeschichte mittels anthropologischer, ökonomischer und psychologischer Erkenntnisse aufzudecken.
Aus dem Inhalt: Eva und Maria, der paulinische Bibelentwurf - Die Feminismustheorie Herbert Marcuses - Vom Weibchen zum Weib, der Sprung aus dem Tierrreich - Gibt es ein geschlechtsspezifisches Bewußtsein?