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Theorien und Experimente zur Wahrnehmung musikalischer Klänge

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Roland Eberlein

Akustische Reize, z.B. Sprache und Musik, sind meist außerordentlich komplex und laufen zudem sehr rasch ab. Das Gehirn muß effiziente Strategien zu ihrer Erkennung und Unterscheidung besitzen, die jedoch bisher weitgehend unbekannt sind. In der Diskussion neuerer Erkenntnisse und Modellvorstellungen zu diesem Thema entwickelt der Autor ein Modell der Verarbeitung komplexer auditiver Reize und leitet daraus Voraussagen über Aspekte der musikalischen Wahrnehmung, z.B. Konsonanz und Dissonanz, die Erkennung und Unterscheidung von Intervallen und die Ähnlichkeit von Tönen im Oktavabstand ab, die anschließend in musikpsychologischen Experimenten überprüft werden.
Aus dem Inhalt: Psychoakustische Theorien der Wahrnehmung von Mehrklängen - Neurophysiologische Theorien der Schallerkennung - Musik als beziehendes Denken - Kategoriale Wahrnehmung - Oktaväquivalenz - Konsonanz - English Summary.