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An den Rand gedrückt - zum Opfer gemacht - Subjekt geworden

Die Entwicklung der Frauenfiguren in den Romanen von Ingeborg Drewitz

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Yvonne-Christiane Fischer-Lüder

Die Frauenfiguren im Werk der Ingeborg Drewitz spiegeln, chronologisch betrachtet, nicht nur die Entwicklung ihrer Autorin, sondern auch die der Frau in unserer Gesellschaft wider. Zu konstatieren sind die Auswirkung der nicht aufgearbeiteten Vergangenheit - des Faschismus - in unserer Gegenwart, die ursprüngliche Definition der Frau über den Mann, die Ablösung der Frau von männlicher Weltsicht, ihre zunehmende Fähigkeit, sich selbst als Subjekt zu begreifen und zu realisieren, und der allmähliche Zuwachs an Autonomie, der sich u.a. im wirkungsvolleren politischen Engagement äußert. Als Ergänzung zum literarischen Werk werden auch die politischen Schriften von Ingeborg Drewitz herangezogen; außerdem wird ihre Sprache untersucht. Nach einem Überblick über die feministische Literaturwissenschaft wird Ingeborg Drewitz im Kontext der deutschsprachigen Literatur von Frauen betrachtet.
Aus dem Inhalt: Die Erfahrung Faschismus - «Nein, ich war nicht gern Mädchen» - Autonomie als Gewinn der Frau in den Romanen - Die Welt verändern - Feministische Literaturwissenschaft - Ingeborg Drewitz und andere Schriftstellerinnen.