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Albert A. Ehrenzweigs kollisionsrechtliche Lehren

- Person und Werk -

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Gabriele Hessel

Albert A. Ehrenzweig ist einer der Rechtswissenschaftler, die die Entwicklung des amerikanischen Kollisionsrechts entscheidend mitgeprägt haben. Sein Werk beruht auf der umfassenden Kenntnis sowohl des europäischen als auch des amerikanischen Rechts. Ihm gelang es, die Gedanken beider Rechtssysteme sinnvoll zu verbinden und praxisorientierte Lösungswege anzubieten. Daneben galt sein besonderes Interesse der Beziehung von Psychoanalyse und Rechtswissenschaft. Sein Name steht für die Lex Fori-Lehre, wonach in Sachverhalten mit Auslandsberührung in erster Linie das Recht des Gerichtsstaats anzuwenden ist. Die vorliegende Untersuchung zeichnet die Entwicklung dieser modernen kollisionsrechtlichen Lehre nach und gibt zugleich einen Abriss der modernen kollisionsrechtlichen Theorien in den USA. Anhand einer Auswertung der zeitgenössischen amerikanischen Literatur und Rechtsprechung wird die heutige Bedeutung der Lex Fori-Theorie und die europäische Reaktion dargestellt.
Aus dem Inhalt: Zur Person Ehrenzweigs - Die Entwicklung seiner Lex Fori-Methode - Zur heutigen Bedeutung der Lehre Ehrenzweigs in den USA.