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Argumentation in der «politischen Predigt»

Untersuchungen zur Kommunikationskultur in theologischem Interesse

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Christiane Burbach

Der Begriff «politische Predigt» polarisiert verhältnismäßig schnell Gegner und Verfechter ihrer Praxis. Im ersten Teil der Arbeit werden die Problembereiche «politischer Predigt» in der homiletischen Nachkriegsliteratur gesichtet mit dem Ergebnis, daß fast alle in dem Hauptproblembereich eines autoritären Predigtverständnisses konvergieren. Daran anschließend werden Rahmenbedingungen herrschaftsfreier Kommunikation reflektiert.
Der Hauptteil der Arbeit gilt der Analyse 200 «politischer Predigten» aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Hierbei tritt das autoritäre Predigerverhalten auch in seinen versteckten Formen zutage und gibt u.a. den Blick frei auf die virulente Frage, ob die Verkündiger des Evangeliums an dessen Wirksamkeit glauben.
Aus dem Inhalt: Theorie «politischer Predigt» - Rahmenbedingungen herrschaftsfreier Kommunikation - Praxis «politischer Predigt»: Synchrone Analyse der Ideale, Feindbilder, Helden, Autoritäten, Antihelden, Anti-Autoritäten, Selbstbilder - Diachrone Analyse verschiedener Kommunikationsstrategien.