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Richard von Schubert-Solderns Philosophie des erkenntnistheoretischen Solipsismus

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Robert Lamers

Die nahezu völlige Nichtbeachtung Richard von Schubert-Solderns (1852 - 1924) in der Philosophiegeschichtsschreibung indiziert die Notwendigkeit einer umfassenden Darstellung seines Denkens, die sich gleichzeitig als Einführung in das Werk versteht. Als Charakteristikum der Philosophie des Österreichers ergibt sich, daß die philosophischen Disziplinen aus einem erkenntnistheoretischen Ansatz heraus entwickelt werden, jedoch nicht im Sinne systematisch-deduktiver Ableitung, sondern durch die Anwendung der universalen Methode des erkenntnistheoretischen Solipsismus. Gegenüber den Vorwürfen der zeitgenössischen Kritik stellt der Autor heraus, daß der Solipsismus Schubert-Solderns keineswegs als Metaphysik zu interpretieren ist, zeigt aber auch deutlich, daß eine Gefahr im unreflektierten Umgang mit - scheinbar - Gegebenem besteht.
Aus dem Inhalt: Richard von Schubert-Soldern: Biographisches, Genese und zeitgenössische Kritik seiner Philosophie - Erkenntnistheoretischer Solipsismus als Organon - Solipsistische Ontologie - Gefühlsarithmetik - Sozialeudämonismus - Wissenschaftsmodell - Werkbibliographie - Arbeitsregister.