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Lebenspathos und «Seelenkunst» bei Stanislaw Przybyszewski

Interpretation des Gesamtwerkes unter besonderer Berücksichtigung der weltanschaulichen und kunsttheoretischen Positionen sowie der Poetik

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Jörg Marx

Der polnisch-deutsche Schriftsteller Stanislaw Przybyszewski ist als bizarre, aufsehenerregende Erscheinung der literarischen Jahrhundertwende in Berlin und Krakau bekannt. Über dieses stereotype Bild hinaus bemüht sich die vorliegende Untersuchung vorzugsweise um eine bisher vernachlässigte Nachzeichnung der ästhetischen Eigenarten seiner Prosa wie Dramatik, deren Lebenspathos sich weltanschaulich als zeitgebunden zeigt, gleichzeitig jedoch die Entwicklung innovativer Ausdrucksformen prägt. Hier erweist sich Przybyszewski als weitgehend verkannter Vorläufer der modernen Dichtung des 20. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Einführende Bemerkungen zu Leben und Werk - Theorie der «nackten Seele» - Lyrisch-assoziative Prosa - Boheme und Anarchoindividualismus in den Romanen - Das Intime Schicksalsdrama.