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Psychophysiologisches 24-Stunden Monitoring

Methodenentwicklung und erste Ergebnisse eines multimodalen Untersuchungsansatzes bei 62 normotonen und blutdrucklabilen Studenten

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Rudolf Heger

Diese psychophysiologische Feldstudie ist Teil eines von der DFG geförderten Projektes zur Psychophysiologie der labilen Blutdruckregulation. Die Aufgabe bestand darin, eine Methodenkombination zur 24-stündigen Erfassung von blutdruckrelevanten Aktivierungsprozessen im Alltag sich frei bewegender Studenten zu entwickeln. Auf der psychologischen Seite werden mittels Pocketcomputer wiederholte Selbsteinstufungen und situative Merkmale, mittels Diktiergerät freie Kommentare und Mitteilungen erhoben. Parallel dazu werden in vier Kanälen physiologische Funktionen (Blutdruck, Herz- und Atmungsfrequenz sowie Aktivität) registriert. Diese multimodale Methodik hat sich grundsätzlich bewährt, was durch eine ausführliche Kasuistik und umfangreichen Statistiken über die inter- und intraindividuelle Variabilität belegt wird.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der mutimodalen Methodik - Inter- und intraindividuelle Variabilität - Frage der Konfundierung von Bewegungsaktivität und Kreislaufaktivierung - Fragen der Akzeptanz und der meßmethodischen Reaktivität - Zweifaktorielle Varianzanalyse von ausgewählten psychophysiologischen Zusammenhängen.