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Auf dem Weg zu einer Materialisierung des Immateriellen?

Personen-, Persönlichkeitsschutz und Geldersatz des immateriellen Schadens in rechtsvergleichender Hinsicht am Beispiel des koreanischen und japanischen Zivilrechts unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Rechts

Series:

Jae-Ok Chang

Die Persönlichkeitsrechte sind im Wesen des Menschen begründet. Sie manifestieren sich auf dem Hintergrund eines bestimmten Menschenbildes, d.h. Gesellschaftsmodells, und treten unter verschiedenen gesellschaftlichen Umständen in jeweils anderer Ausprägung hervor.
Die Aufgabe des Persönlichkeitsrechts, die menschliche Person umfassend zu schützen und ihre freie Selbstbestimmung zu gewährleisten, kann nur erfüllt werden, wenn bei Verletzungen des Persönlichkeitsrechts neben Unterlassungsansprüchen auch Schadenersatzansprüche entstehen.
Der Verfasser versucht in seiner Arbeit, das Problem des Persönlichkeitsschutzes und des Geldersatzes des immateriellen Schadens in rechtsvergleichender Hinsicht darzustellen, wobei er die Divergenzen bezüglich der Reichweite des Schutzes, die sich in den Eigenheiten eines Landes und seiner Geistesgeschichte widerspiegeln, eingehend analysiert.
Aus dem Inhalt: Allgemeiner Überblick über die Entwicklung des Persönlichkeitsrechts - Das koreanische und japanische Rechtssystem im Licht des Persönlichkeitsschutzes - Die Wiedergutmachung bei einer Persönlichkeitsverletzung - Einzelne Problemgebiete des Schmerzensgeldes.