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Die Weimarer Republik und das Problem der Sicherheit in den deutsch-französischen Beziehungen, 1918-1925

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Karl J. Mayer

Die französisch-deutschen Beziehungen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden maßgeblich bestimmt von einem durch den Versailler Vertrag nicht befriedigten Sicherheitsbedürfnis Frankreichs vor einem als potentielle Großmacht erhalten gebliebenen Reich. Bis zum Zustandekommen der Locarno-Verträge im Jahre 1925 versuchte Paris daher u.a., durch territorialen Druck und eine rigorose Kontroll- und Reparationspolitik gegenüber Deutschland das vorzeitige Wiedererstarken des östlichen Nachbarn zu verhindern. Die vorliegende Studie untersucht, wie die deutsche Diplomatie auf dieses ungelöste Sicherheitsproblem und die dadurch hervorgerufene Pressionspolitik reagierte: Sowohl im defensiven Bereich, um die die eigene Sicherheit bedrohenden Auswirkungen französischer Deutschlandpolitik abzuwehren, als auch im offensiven Bereich, durch die Gewährung zusätzlicher Garantien für die Festigung der Nachkriegsverhältnisse in Westeuropa nach Abschluß des Friedensvertrages.
Aus dem Inhalt: Die Sicherheit Frankreichs als Problem des Friedensschlusses in Versailles - Deutschland und das Problem der Sicherheit am Ende des Ersten Weltkrieges - Die deutsch-französischen Beziehungen zwischen Friedensvertrag und Ruhrkrise - Die Sicherheitsfrage im Zeichen der beginnenden Verständigung.