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Perspektiven der Neuen Mythologie

Mythos, Religion und Poesie im Schnittpunkt von Idealismus und Romantik um 1800

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Helmut Buchholz

Der mit dem Epochenphänomen 'Aufklärung' verbundene Strukturwandel in Politik, Wissenschaft und Kunst setzte in einer gegenläufigen Bewegung im Wirkungsfeld der Mentalitäten und subjektiven Wertorientierungen eine rückwärtsgewandte Sehnsucht nach den Leitbildern der 'Traditionswelt' frei. In diesen Spannungsbogen, der zwischen aufklärerischer Progression und retrospektiver Hellas-Träumerei aufgezogen ist, tritt um 1800 das Programm der Neuen Mythologie. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die historisch-hermeneutische Rekonstruktion dieses Ideenprojektes.
Aus dem Inhalt: Das Mythosverständnis der Aufklärung bei Herder, bei Karl Philipp Moritz und in den Frühschriften Hegels - Die Idee einer Neuen Mythologie im 'Ältesten Systemprogramm' und bei Friedrich Schlegel.