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Der «indirekte Arbeitgeber»

Untersuchung der sozioökonomischen Deutungsrelevanz des theologisch fundierten Begriffs aus der Enzyklika «Laborem Exercens» von Papst Johannes Paul II. (14.9.1981) bezüglich aktueller Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten

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Jean-Marie Fèvre

«Sileant theologi in munere alieno!»
Dieser Aussage zum Trotz und angesichts einer gewissen Aporie der aktuellen arbeitsmarktbezogenen theoretischen Ansätze wird hier untersucht, inwiefern der Ansatz des «indirekten Arbeitgebers» im sozioökonomischen Bereich einen konstruktiven Beitrag als brauchbares Erkenntnis-, Beurteilungs- und Handlungskriterium im Dienste des Menschen leisten kann. Fragenkomplexe wie «Flexibilisierung», Entwicklung der Teilzeit- und der Leiharbeit, Diskriminierung, «Neue Selbständigkeit» und die Rolle der verschiedenen Akteure - insbesondere des Staates in der wachsenden internationalen Interdependenz arbeitsbezogener Probleme - erhalten durch die Einführung dieses Begriffes ein neues Licht.
Aus dem Inhalt: Die Enzyklika «Laborem Exercens» von Johannes Paul II. im Rahmen der Entwicklung der katholischen Soziallehre. Der Ansatz des «Indirekten Arbeitgebers» und aktuelle Probleme auf den Arbeitsmärkten.