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Henning Eichberg - nationalrevolutionäre Perspektiven in der Sportwissenschaft

Wie politisch ist die Sportwissenschaft?

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Frank Teichmann

In den letzten Jahren bemüht sich die politische Rechte in Europa, ihre Ideologie zu modernisieren. Mit Begriffen wie «nationale Identität», «Ethnopluralismus», «Bio-Humanismus» versucht sie, ihre alten Überzeugungen in ein neues, scheinwissenschaftliches Gewand zu kleiden. Einer der profiliertesten Vertreter dieser «Denkfabrik» ist der Kultursoziologe und Sportwissenschaftler Prof. Dr. Henning Eichberg. Seine Arbeiten wurden in Zeitschriften des rechten sowie des linken bzw. alternativen Spektrums veröffentlicht und lösten Irritationen aus, da sie «linke» und «rechte» Argumentationsweisen scheinbar in Einklang bringen. Neben einem Überblick über die politische Karriere Eichbergs in den Organisationen der Rechten wird in dieser Arbeit durch einen Vergleich der sportwissenschaftlichen Publikationen mit den explizit politischen die übergreifende rassistische Argumentationsweise Eichbergs nachgewiesen. Dabei ergibt sich nicht nur ein kritischer Überblick über alle wesentlichen Bestandteile der «modernisierten» Ideologie der gesamten Rechten, sondern es werden auch die Methoden und «Tricks» offengelegt, welche es Eichberg ermöglichen, diese rassistische Ideologie im Wissenschaftsbetrieb sowie in alternativen Kreisen zu verbreiten.
Aus dem Inhalt: Eichbergs Weg bei den Rechten - Das biologi(sti)sche Menschenbild - Die okzidentale Erkenntnistheorie - Die Grünen von rechts - Der Ethnopluralismus - Der neue alte Nationalismus - Die Rezeption Eichbergs in der Sportwissenschaft - Konstituierungsproblematik der Sportwissenschaft.