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Glucks Orpheus-Opern

Die Parma-Fassung von 1769 als wichtiges Bindeglied zwischen dem Wiener Orfeo von 1762 und dem Pariser Orphée von 1774

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Renate Ulm

Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Orpheus-Oper von Gluck, die in drei vom Komponisten autorisierten Fassungen existiert: 1. in der Wiener Urfassung (1762), 2. in ihrer Bearbeitung für Parma (1769) und 3. in der französischen Umformung (1774). Im Zentrum steht die Parma-Fassung, die sich nicht wie bislang als eine Art Nebenprodukt des Wiener Orfeo erweist, sondern als wichtiges Bindeglied zwischen diesem und dem französischen Orphée. Die Entwicklungsgeschichte dieser Oper wird in ihren Einzelschritten sukzessive nachvollziehbar. Der Fund eines unbekannten Dokuments, das in dieser Arbeit erstmals veröffentlicht wird, beweist den bislang unbelegten Aufenthalt Glucks in Parma im Jahre 1769 und füllt mit exakten Daten eine Lücke in Glucks Lebenslauf.
Aus dem Inhalt: Quellenlage der Orpheus-Opern Glucks - Chronologie der Handschriften - Abhängigkeit der Quellen und Entwicklung vom Wiener Orfeo bis zum französischen Autograph Glucks (Orphée).