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Auslandsverschuldung, Terms of Trade und überlappende Generationen

Eine theoretische Überprüfung der Schuldenzyklushypothese und der Prebisch-Singer-These

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Harald Grossmann

Seit dem Ausbruch der internationalen Schuldenkrise besteht wieder ein verstärktes wirtschaftstheoretisches Interesse am Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Auslandsverschuldung. In der vorliegenden Arbeit wird u.a. im Rahmen eines Zwei-Länder-Modells mit überlappenden Generationen gezeigt, daß ein Land, in dem einmalig ein technischer Fortschritt auftritt, zunächst zum Schuldnerland wird, um langfristig die Position eines Gläubigerlandes einzunehmen. Weiterhin wird ein Nord-Süd-Modell mit überlappenden Generationen bei Einbeziehung internationaler Kapitalmobilität entwickelt. Der Süden ist vollständig auf die Produktion einer im Norden benötigten Vorleistung spezialisiert. Ein einmaliger technischer Fortschritt verschlechtert die Terms of Trade des betreffenden Landes und vergrößert die Volkseinkommensunterschiede zwischen beiden Regionen, ohne Einfluß auf das Vorzeichen der Auslandsposition zu nehmen.
Aus dem Inhalt: Auslandsverschuldung im Zwei-Perioden-Modell - Auslandsverschuldung im Grundmodell der neoklassischen Wachstumstheorie - Auslandsverschuldung im Modell mit überlappenden Generationen - Ein Nord-Süd-Modell mit überlappenden Generationen.