Show Less
Restricted access

Die Rechtssprache in den süddeutschen Stadtrechtsreformationen

Series:

Bernhard Sendler

Die vorliegende Arbeit behandelt den Rechtswortschatz in den sogenannten Reformationen. Diese Stadtrechtsquellen stehen an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit. An ihnen wird der Übergang von einer ungelehrten Schöffensprache zu einer wissenschaftlich gewonnenen Sprache von Berufsjuristen deutlich. Die vorliegende Untersuchung behandelt die wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Verwaltung, Prozeßrecht, Strafrecht und Privatrecht. Sie macht die Existenz eines Rechtswortschatzes in den Reformationen deutlich. Außerdem werden in der vorliegenden Arbeit die Beeinflussung dieses Rechtswortschatzes durch die lateinische Sprache und die Herkunft der zentralen Begriffe untersucht.
Aus dem Inhalt: Die Rechtsquellen - Die Entwicklung der deutschen Sprache - Das «recht» - Die «stat» - Die Gerichte - Die Parteienvertreter - Die Juristen - Der Parteieneid - Notstand - «mord» - «ebruch» - «diebstal» - «raub» - «gesellschaft» - «erbe» (N) - Die Sache - Eigentum - Pfand - Die «schuld» - Der Kauf - Die Schenkung.