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Adel und Landschaft

Der Einfluß des englischen Adels auf die Gestaltung der Kulturlandschaft in Rutland

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Anne Petry-Eberle

Anhand der vier großen Estates des Adels in der englischen Grafschaft Rutland wird nachgewiesen, daß der Einfluß der adligen Landbesitzer auf die Kulturlandschaft nicht auf Hall und Park beschränkt war, sondern auch die Flur und die ländlichen Siedlungen betraf. Er spiegelte sich wider in der viktorianischen Landschaft um 1880 und wird heute bezeugt durch Landschaftselemente, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten sind. Nach 1880 haben wirtschaftliche Krisen zu einer enormen Reduktion des adligen Landbesitzes geführt. Zudem hat der Verlust der politischen und gesellschaftlichen Bedeutung des Adels bewirkt, daß heute der Einfluß adliger Landbesitzer auf die Gestaltung der Kulturlandschaft ebenso wie der aller anderen Landbesitzer durch die Vorgaben der Local Authorities zur Siedlungs- und Landschaftsplanung bestimmt ist.
Aus dem Inhalt: Die Prägung der englischen Kulturlandschaft durch die Enclosures und die Entwicklung bis 1874 - Die Entstehung und Entwicklung von vier adligen Estates in Rutland und ihre Charakterisierung um 1880 - Die gegenwärtige Kulturlandschaft als Ergebnis der Umgestaltung seit 1880 - Die Entwicklung der vier adligen Estates seit 1880 und ihre Charakterisierung in der Gegenwart - Die landschaftliche Bedeutung der Fuchsjagd.