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Zur Rolle des Agrarsektors im Entwicklungsprozeß am Fallbeispiel Taiwans

Eine theoriegeleitete historische Fallrekonstruktion

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Stefan Bischoff

Im Zentrum der Fallstudie steht die Frage welches Erfolgsgeheimnis sich hinter der taiwanesischen Entwicklungsgeschichte verbirgt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Agrarsektor, der als zentrales Schlüsselelement des Erfolges gilt. Im Rahmen der Studie wird der Versuch unternommen, interne und externe, ökonomische, sozial-strukturelle und politische Entwicklungsfaktoren miteinander zu verknüpfen, um auf diese Weise ein dynamisches Bild der taiwanesischen Entwicklung zu ermöglichen. Zur Sprache kommen insbesondere auch der japanische Kolonialismus, die taiwanesische Landreform und die US-amerikanische Taiwan-Politik. Die Fallstudie selbst, die in drei Kapitel mit den Schwerpunkten «Die koloniale Inwertsetzung Taiwans zwischen 1895 und 1945», die «Nachkriegsentwicklung» und die «taiwanesische Landreform und die Entwicklung des Agrarsektors» eingeteilt ist, wird von einem materialen bzw. theoretischen Aufriß des Problems und einem Resümee zum Beitrag der Landwirtschaft zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf dem Hintergrund der empirischen Ergebnisse eingerahmt.
Aus dem Inhalt: Entwicklungstheoretische Grundkontroversen und theoretische methodologische Überlegungen - Die Agrar- und Industrialisierungspolitik der Kolonialmacht Japan - Die Nachkriegsentwicklung unter dem Aspekt interner und externer politischer, militärstrategischer, wirtschaftlicher und sozial-struktureller Einflüsse - Die taiwanesische Landreform und die Entwicklung des Agrarsektors.