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Zur politischen Ideenwelt Wilhelms von Tyrus

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Thomas Rödig

Wilhelm von Tyrus, einer der bekanntesten und geschätztesten Autoren des lateinischen Mittelalters, war bis jetzt nicht in dem Maße Gegenstand wissenschaftlichen Interesses, wie dies bei ähnlich bekannten Autoren des Mittelalters der Fall war. Vor allem der geistesgeschichtliche Hintergrund sowie sein politisches Denken im Rahmen der bedrängten Situation der Kreuzfahrerstaaten bedarf der genaueren Untersuchung. Die vorliegende Arbeit setzt sich vor allem mit der Quellen- und Geschichtsverarbeitung Wilhelms von Tyrus auseinander und versucht den literarischen und politischen Standpunkt des Erzbischofs und Kanzlers des Königreiches Jerusalem zu bestimmen. Daneben werden Haltung und Ressentiments des Tyrers gegenüber Andersgläubigen und Byzantinern untersucht.
Aus dem Inhalt: Geschichtsbewußtsein und -verarbeitung bei Wilhelm von Tyrus - Herrscherbeschreibungen und ihre Topik - Die Haltung gegenüber Andersgläubigen (Auseinandersetzung mit der Toleranzkonzeption R.C. Schwinges) - Byzanz und die Kreuzfahrerstaaten.