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Natur- und Raumdarstellungen in A.P. Cechovs Erzählungen 1895-1902

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Roswitha Hoffrichter

A. P. Cechov ist dafür bekannt, in seinen Erzählungen mit einem Minimum an Erzählmitteln ein Maximum an Sinnaussage anzustreben. Die vorliegende Arbeit zeigt, indem sie die Erforschung der Raumdarstellung und Naturbeschreibung in den Vordergrund stellt, daß dieses Ziel wesentlich durch den Symbolreichtum der einzelnen Bedeutungsträger und deren gezielter Plazierung innerhalb der Komposition eines Werkes erreicht wird. Cechovs Erzählweise, vor allem was die Rolle von Raummetaphern in Aufbau und Thematik seiner Geschichten betrifft, ist durch diese Untersuchungen durchsichtiger gemacht worden.
Aus dem Inhalt: Drei Kurz- und zwei Gesamtanalysen ausgewählter Erzählungen geben dem Leser einen umfassenden Einblick in die Methodik von Cechovs erzählerischem Schaffen. Spezifische Beispiele sowie Untersuchungen von Textstellen, die den rhythmischen, musikalischen und akustischen Effekt seiner Dichtersprache offenbaren, runden das Bild ab.