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Strategische Möglichkeiten für die Gestaltung von Zentralbankpolitiken

Eine spieltheoretische Analyse

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Volker Bieta

Bei der Ausgestaltung von Wirtschaftspolitiken stellt sich die Frage nach der geeigneten Modellierung der Interaktion der beteiligten Entscheidungsträger. In der vorliegenden Untersuchung wird gezeigt, daß eine Zugrundelegung des reinen kontrolltheoretischen Paradigmas nicht ausreicht, um bei mehreren unabhängigen, eigene Zielprojektionen verfolgenden Instanzen eine optimale intertemporale Politikevaluierung zu erzielen, und daß sich die Spieltheorie als ein Modell zur Konfliktlösung als das geeignete Analyseinstrument erweist. Innerhalb dieses Ansatzes werden dann im Rahmen eines Spieles zwischen einer Zentralbank und dem Privatsektor unter Betrachtung verschiedener Spielstrukturen und Verhaltensannahmen relevante Verhaltensmuster zur Steuerung einer Ökonomie generiert.
Aus dem Inhalt: Der Beitrag des kontrolltheoretischen Paradigmas bei der Analyse von Wirtschaftspolitiken - Spieltheoretische Lösungskonzepte und ihre Verwendung beim Design von Wirtschaftspolitiken - Wirtschaftspolitische Entscheidungen auf der Grundlage von Reputationsgleichgewichten - Präferenzoffenbarung wirtschaftspolitischer Entscheidungsträger als Element der Politikgestaltung im Kontext der asymmetrischen Information.