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Die Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme im Zivilprozeß, insbesondere bei der Zeugenvernehmung

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Maria Koukouselis

Die Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme ist zwar als Grundsatz des Zivilprozesses anerkannt, aber die ZPO selbst läßt insoweit durchaus innere Brüche erkennen. Hinzu kommt, daß in manchen Bereichen durch die Interpretation des geltenden Rechts Wege eingeschlagen werden, die letztlich von der Unmittelbarkeit wegführen. Die vorliegende Studie bemüht sich, durch die Einbeziehung der unterschiedlichen Problemstellungen, wie sie sich bei den gesetzlichen Ausnahmen ergeben, diesen Grundsatz zu betonen. Die Berücksichtigung der verschiedenen Verfahrensordnungen (ZPO, StPO, FGG), der Vergleich mit dem griechischen Recht sowie der Blick auf Aspekte der Aussagepsychologie und der Vernehmungstechnik bieten Überlegungen zur weiteren Fortentwicklung.
Aus dem Inhalt: Durchbrechungen des Unmittelbarkeitsgrundsatzes nach der ZPO - Vergleich mit der StPO und FGG / mit dem griechischen Recht - Blick auf Aspekte der Aussagepsychologie und der Vernehmungstechnik - Berücksichtigung der jüngsten Vorschläge zu Änderungen der ZPO.