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Henrik Ibsen- «Ein Volksfeind» und «Die Wildente»

Die Wandlung der dramatischen Anlage und des Persönlichkeitsbildes in ihrer Bedeutung für Erziehung und Unterricht

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Peter Kramer

Die beiden Dramen Ibsens lassen sich - obgleich konzeptionell andersartig gestaltet - auf dieselbe Intention des Autors zurückführen: mit literarischen Mitteln gesellschaftserzieherisch und persönlichkeitsbildend zu wirken. Steht im «Volksfeind» noch die positive Persönlichkeit Dr. Stockmanns an zentraler Stelle, so verlagert sich in der «Wildente» das Schwergewicht auf die Extremcharaktere Gregers und Relling. In diesem personellen Kontext entwickelt Ibsen die Schicksale von Hjalmar und Hedwig als den zwei grundlegenden Möglichkeiten des Menschen, im Spannungsfeld zwischen den Polen Wahrheit und Lüge sich selbst zu realisieren.
Aus dem Inhalt: Die Stellung des «Volksfeindes» und der «Wildente» in Ibsens Werk - «Ein Volksfeind»: Interpretation mit Blick auf «Die Wildente» - Die Ausnahmefigur Hedwig, pädagogisch gesehen - Ibsens persönliche Zielvorstellungen - «Ein Volksfeind» und «Die Wildente» im Unterricht.