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Der Spaziergang in der Kunst

Eine Untersuchung des Motives in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts

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Sabine Krebber

Spazierengehen hat Geschichte. Die Promenaden des Adels haben sich zu Spaziergängen des Bürgertums gewandelt. Spazierengehen heißt, bedächtig und ohne Anstrengung an ein Ziel zu gelangen, doch dabei nie den Bezugspunkt aus den Augen zu verlieren. Diese Arbeit befaßt sich mit dem Spaziergang als Motiv in der Bildenden Kunst und Literatur unter dem Gesichtspunkt des Bedeutungswandels. Künstler haben dem Spaziergangmotiv im 18. und 19. Jahrhundert besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Anhand ausgewählter Bildbeispiele wird versucht, Ikonographie und Ikonologie dieses Motives zu analysieren. Eine Untersuchung des Spaziergangs - dies möchte die Arbeit zeigen - ist auch ein Spaziergang in die bürgerliche Geschichte, bei der man den Gründen heutiger Naturerfahrung und Naturentfremdung des Bürgers ein Stück näher kommen kann.
Aus dem Inhalt: Wortgeschichte des Spaziergangs- Ikonographie und Ikonologie des Spaziergangs insbesondere zum Umgang mit Natur im 18. und 19. Jahrhundert - Spaziergänge - Eine Auswahl und Analyse der Spaziergänge in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts - Der Künstler und das Spaziergangsmotiv - Raum- und Bewegungsverhalten der Spaziergänger.