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Die territoriale Deutschlandplanung des amerikanischen Außenministeriums 1941-1943

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Ilse Dorothee Pautsch

Auf der Grundlage von zum Teil noch unveröffentlichten amerikanischen Quellen geht diese Untersuchung den territorialen Nachkriegsplänen des State Department für Deutschland nach, die zwischen dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg und den Konferenzen von Moskau und Teheran Ende 1943 entwickelt wurden. Dazu werden zunächst die einzelnen Planungskomitees vorgestellt sowie verschiedene Konzepte zur Aufteilung Deutschlands und zu Grenzverschiebungen herausgearbeitet. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Konflikten und der Parteienbildung innerhalb der Planungskomitees gewidmet. Da sich die vorliegende Studie nicht nur als Untersuchung zur Vorgeschichte der deutschen Teilung, sondern auch als Beitrag zur Mentalitätsgeschichte versteht, schließt sich eine Analyse des in jenen Jahren im State Department vorherrschenden Weltbildes und Geschichtsverständnisses an. Eine Skizze des Einflusses Präsident Roosevelts auf die Deutschlandplanungen sowie die Frage nach Gründen und Bedeutung ihres Scheiterns bilden den Abschluß der Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Die institutionelle Entwicklung der Nachkriegsplanungen - Pläne für die Aufteilung Deutschlands und die deutschen Nachkriegsgrenzen (mit Karten) - Die Deutschlandplanung als Schlüssel zur Gedankenwelt des State Department - Präsident Roosevelt, die Spaltung des State Department und die Deutschlandplanung.