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Der Zahlungsbilanzkredit des IWF an Indien vom November 1981

Ein Fallbeispiel für eine erfolgreiche Sanierungspolitik durch den IWF?

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Volker Hagemann

Indien vereinbarte Ende 1981 ein Stabilisierungsprogramm mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und erhielt dafür eine Kreditzusage in Höhe von ca. 5,8 Mrd. US $. Dies war der höchste Zahlungsbilanzkredit, den der IWF bis dahin einem einzelnen Mitgliedsstaat zusicherte. Die vorliegende Studie stellt zunächst die Frage nach den strukturellen Ursachen für Indiens wirtschaftliche Probleme, die zu dem Kreditabkommen mit dem Währungsfonds führten. Auf der Grundlage dieser Analyse erfolgt eine Auseinandersetzung mit den binnen- und außenwirtschaftlichen Entscheidungen der indischen Regierung zur Absicherung der Kreditvereinbarung. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Liberalisierungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Indiens untersucht.
Aus dem Inhalt: Zahlungsbilanzkredite des IWF - Indiens Wirtschaftspolitik von der politischen Unabhängigkeit 1947 bis 1980 - Binnen- und außenwirtschaftliche Entscheidungen der indischen Regierung im Zusammenhang mit dem IWF-Kredit in der ersten Hälfte der 80er Jahre - Auswirkungen wirtschaftspolitischer Liberalisierungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Indien.