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Faustlibretti

Geschichte des Fauststoffs auf der europäischen Musikbühne nebst einer lexikalischen Bibliographie der Faustvertonungen

Andreas Meier

Ausgehend von einer Definition des Stoffplots und der Gattung 'Libretto' bietet das vorliegende Buch eine erschöpfende stoffgeschichtlich-komparatistische Darstellung der Rezeption des Fauststoffs auf den Musikbühnen Englands, Deutschlands, Italiens und Frankreichs. Neben dem Nachweis nationaltypischer und gattungsspezifischer Filiationsketten und Motivkonstellationen gelingen zahlreiche Rekonstruktionen stofflicher Abhängigkeitsverhältnisse mittels einer detaillierten biographischen Kommentierung. Goethes eigene Librettisierungen des Faust sowie Heines Tanzpoem sind zentrale Themenkomplexe innerhalb einer auf Vollständigkeit zielenden Darstellung librettistischer Faustmodelle, die zahlreiche literarhistorische sowie theater- und musikgeschichtliche Exkurse umfaßt. Zwei Personenregister und eine lexikalisch kommentierte Bibliographie runden den Handbuchcharakter des Werkes ab.
Aus dem Inhalt: Stoffgeschichtlich-komparatistische Analyse des Fauststoffs innerhalb der Librettistik - Motivische Filiationsketten englischer, italienischer, französischer und deutscher Textbücher - Biographische Kommentierungen - Bibliographie der Faustmusiken.