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Die Lebensform Landwirtschaft in der Modernisierung

Grundlagentheoretische Betrachtungen und empirische Deutungen zur Agrarkrise aus der Lebenswirklichkeit von konventionell und ökologisch wirtschaftenden Landwirten aus Niedersachsen

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Oskar Kölsch

Theoretische Ansätze in den Sozialwissenschaften werden beschrieben, die die Trennung von Natur und Mensch/Gesellschaft und von Subjekt und Objekt überwinden können. Bausteine einer Wirklichkeitswissenschaft werden aufgezeigt und anhand einer qualitativen empirischen Studie zur Konstitution der Lebensform Landwirtschaft konkretisiert. In Intensivinterviews mit ökologisch wirtschaftenden Landwirten und deren konventionell arbeitenden Nachbarn werden die Krisen und Problemlagen der Landwirte im sozialen und gesellschaftlichen Bereich offensichtlich. Die Beziehungen zur Natur und die eigenen Werte und Orientierungen werden ermittelt. In den Strategien zur eigenen Identitätsfindung kann man den Anpassungstyp, Widerstandstypen und den resignierten Typ unterscheiden.
Aus dem Inhalt: Welt- und Naturbild der Moderne - Theorie einer Wirklichkeitswissenschaft - Methodologie einer kommunikativen Sozialforschung - Zusammenleben in der Landwirtschaft - Agrarpolitik und Lebensform - Natur und Ökologischer Landbau - Motive der Umstellung - Werte und Orientierungen.