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Bertolt Brecht im Spannungsfeld west-östlicher Gedanken

«...kuschn, solang bis du beißen kannst»

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Anette E. M. Balser-Overlack

Brechts Auseinandersetzung mit dem Taoismus steht im Mittelpunkt dieses Buches. Eine kurze Darstellung und ein Vergleich von Taoismus und Marxismus soll zeigen, daß neben einigen Unterschieden sich auch gedankliche Parallelen in beiden Philosophien aufzeigen lassen. Brecht gelingt es mittels dialektischer Denkweise, Synthesen zwischen taoistischer und marxistischer Lehre zu bilden. Diese Synthesen führen den Stückeschreiber durch eine Kombination des «Brauchbaren» aus beiden Denkarten zu hilfreichen Verhaltensmaßregeln («...kuschn, solang bis du beißen kannst») in seinem Kampf für eine neue Gesellschaftsform. Durch diese Betrachtungsweise bietet diese Studie eine Möglichkeit zu verstehen, worin die starke Attraktivität des Taoismus für Brecht bestand.
Aus dem Inhalt: Parallelen und Unterschiede von Taoismus und Marxismus - Aspekte taoistischer Philosophie im Werk Brechts - Kombination von taoistischem und marxistischem Gedankengut in Brechts Schriften und ihre «Folgen».