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Französische Übersetzervorreden des 18. Jahrhunderts

Herausgegeben von Wilhelm Graeber

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Wilhelm Graeber

Ein tiefgreifender Wandel kennzeichnet die französische Übersetzungsgeschichte des 18. Jahrhunderts. Zwar wirkt das Erbe der Belles Infidèles noch fort, doch werden die bislang geübten Einbürgerungs- und Verschönerungspraktiken zunehmend kritisch beurteilt. Als Frankreichs Übersetzer die englische und später (gegen 1760) auch die deutsche Literatur entdecken, mehren sich die Verfechter größerer Werktreue. Die Übersetzer, zu denen so bekannte Namen wie Lesage, Abbé Prévost, Voltaire, Le Tourneur, Madame Riccoboni und Turgot zählen, legen in ihren Vorreden selbst das deutlichste Zeugnis dieser Diskussion ab.
Die vorliegende Anthologie versucht, dieses Material zugänglich zu machen. Sie vereinigt knapp hundert Übersetzervorreden in ihrer ursprünglichen Textgestalt, denen jeweils ein kurzer Kommentar vorangestellt ist.
Aus dem Inhalt: Die Textauswahl enthält fast hundert Vorreden zu Übersetzungen aus der spanischen, italienischen, englischen und deutschen Literatur. Zur Verdeutlichung des historischen Wandels sind die Vorreden chronologisch angeordnet.