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Die Bedeutung von Heideggers Nietzsche-Deutung im Zuge der Verwindung der Metaphysik

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Hak-Soon Kang

Vorliegende Arbeit weist «die Not der Seinsvergessenheit» in Nietzsches Philosophie als eine Grunderfahrung Heideggers auf und gibt von ihr her eine zentrale Gesamtdeutung seines Denkens.
Heidegger bedenkt «die Aufgabe des abendländischen Denkens» in der Ortschaft der Verwindung der abendländischen Metaphysik, die sich in Nietzsches Philosophie vollendet. Dies macht erforderlich, die Verbindlichkeit des Seinsdenkens im Horizont des «Zusammengehörens von Sein und Menschwesen» herauszustellen. Es wurde die aletheiologische Verantwortung des Denkens als Bereitschaft für die Wahrheit des Seins und als Inständigkeit in der Gelassenheit im Sinne eines ursprünglichen Handelns hervorgehoben. Erst aus dem Gedanken der «Verwindung der Metaphysik» in Heideggers Nietzsche-Interpretation läßt sich die Not der Verwindung der Metaphysik und die Not-Wendung im «Sprung» zu «einem anderen Denken des Seins» einsehen.
Aus dem Inhalt: Heideggers Nietzsche-Deutung - Nietzsches Denken als die «Not der Metaphysik» hinsichtlich der Seinsgeschichte - Die Aufgabe des Seinsdenkens in der Ortschaft der Verwindung von Nietzsches Metaphysik.