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Die nachkolonialen Staaten Schwarzafrikas zwischen Legitimität und Repression

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Andreas Mehler

Die Politikwissenschaft interessiert sich seit Jahren für die Gründe des Zusammenbruchs institutioneller Ordnung in Schwarzafrika. In Umkehrung der geläufigen Sichtweise wird in dieser komparativen Arbeit die Frage nach dem erklärungsbedürftigen Überleben einiger weniger politischer Systeme gestellt. Fünf plausible Hypothesen werden für die zwölf Staaten ohne Erfahrung mit geglückten Putschversuchen überprüft. Die unterschiedlichen sozialen Voraussetzungen und die Variationsbreite des Regierungshandelns läßt die «Persistenz» politischer Regime als komplexes Phänomen erscheinen. Diesem Umstand trägt ein detaillierter Ländervergleich zwischen Kamerun und Senegal im zweiten Teil der Arbeit Rechnung.
Aus dem Inhalt: Persistenz durch Repression - Ausländische Militärhilfe - Politische Apathie und Parochialität - «Legitimitätsengineering» - Klientelistische Einbindung - Ländervergleich Kamerun-Senegal.