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Strafrechtliche Aspekte der Behandlung Opiatabhängiger mit Methadon und Codein

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Stephan Moll

Die rechtliche Zulässigkeit der Methadonbehandlung von Heroinabhängigen steht in der Bundesrepublik seit geraumer Zeit im Mittelpunkt eines heftigen Streits. Die vorliegende Arbeit beschreibt zunächst die medizinischen, sozialen und kriminologischen Aspekte der Opiatabhängigkeit und setzt sich kritisch mit der historischen Entwicklung des Betäubungsmittelstrafrechts auseinander. Ausführlich dargelegt werden die verschiedenen Methadon-Behandlungsmodelle sowie deren Ziele und Voraussetzungen. Schwerpunkt der Arbeit ist die strafrechtliche Zulässigkeit der Substitutionsbehandlung mit Methadon und Codein-Präparaten. Die juristische Beurteilung efolgt unter Heranziehung der einschlägigen Rechtsprechung der Strafgerichte und der rechtswissenschaftlichen Literatur. Dabei wird auch die «neue» Methadon-Diskussion in der Bundesrepublik miteinbezogen.
Aus dem Inhalt: Opiatkonsum und die Entwicklung des Betäubungsmittelrechts - Die soziale und gesundheitliche Situation der Heroinabhängigen - Pharmakologische Aspekte der Methadonbehandlung - Behandlungsmodelle - Die Durchführung der Behandlung - Die Methadondiskussion in der BRD - Die rechtliche Zulässigkeit der Substitutionsbehandlung mit Methadon und Codein-Präparaten.