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Konzernabschlüsse im öffentlichen Bereich

Notwendigkeit und Zwecke konsolidierter Jahresabschlüsse von Gebietskörperschaften dargestellt am Beispiel der Bundesverwaltung der Bundesrepublik Deutschland

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Ralph Otte

Gebietskörperschaften bedienen sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben zahlreicher verselbständigter Einrichtungen außerhalb ihrer unmittelbaren Verwaltung. Ein Nachweis über die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die finanzielle Gesamtlage der Trägerkörperschaft unterbleibt weitgehend. Die vorliegende Untersuchung belegt, daß sich das Informationsinteresse der Adressaten staatlicher Rechnungslegung auch auf die Darstellung der finanziellen Gesamtlage erstreckt. Es werden Kriterien entwickelt, nach denen der Kreis der rechenschaftspflichtigen Aktivitäten einer Gebietskörperschaft abzugrenzen ist: In Analogie zu privatwirtschaftlichen Konzernen sind auch Gebietskörperschaften als wirtschaftliche Einheit in einem konsolidierten Abschluß abzubilden. Die exemplarische Übertragung der Ergebnisse auf den «Konzern» Bund zeigt die notwendigen konzeptionellen Änderungen der gegenwärtigen staatlichen Rechnungslegung auf, um ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage des Bundes vermitteln zu können.
Aus dem Inhalt: Informationsbedarf der Adressaten staatlicher Rechnungslegung - Informationsgehalt der staatlichen Rechnungslegung in der Bundesrepublik Deutschland - Ermittlung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises von Gebietskörperschaften - Betriebswirtschaftliche Konsolidierungsmethoden und ihre Eignung für den öffentlichen Bereich.