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Beredte Töne

Musik im historischen Prozeß

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Jost Hermand

Die dreizehn Aufsätze dieses Bandes beschäftigen sich fast ausschließlich mit programmatischen Intentionen deutscher Musik von Bach, Beethoven und Mahler über den musikalischen Expressionismus bis zu Berg, Weill, Eisler, Schönberg und der modernen E-Musik der letzten vier Jahrzehnte. Unter «programmatisch» werden dabei alle inhaltlichen Tendenzen verstanden, die dieser Musik einen spezifisch politischen, ideologischen, mentalitätsgeschichtlichen oder autobiographischen Stellenwert geben. Es ist ihr Ziel, ein konkretes, das heißt historisch-bewußtes Hören zu befördern, das zwar ein gefühlsmäßig-identifikatorisches Hören keineswegs ausschließt, es aber ins progressiv Vernunftbetonte zu erweitern sucht.
Aus dem Inhalt: Bachs Kantaten - Die Musik der Französischen Revolution - Beethovens «Eroica» - Wagners vegetarische Botschaft - Mahler und Jean Paul - Musikalischer Expressionismus - Berg und Büchner - Weill und Brecht - Schönberg im Exil - Eislers «Deutsche Symphonie» - Moderne und Postmoderne in der Musik.