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Semantische Netze und Textzusammenhang

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Elisabeth Leinfellner

Die zugrunde liegende These ist, daß man die «langue» des Textzusammenhanges am besten als semantisches Netzwerk darstellt. Daher wurde aus der Fülle der vorhandenen semantischen Netzwerke ein ganz bestimmtes (das KL-ONE - Netzwerk und seine Verwandten) herangezogen und vom linguistischen Standpunkt hinsichtlich seiner Brauchbarkeit für die Darstellung des Textzusammenhanges untersucht. Alle wesentlichen Elemente des Textzusammenhanges konnten so in ein einheitliches System gebracht werden, Elemente wie die Pronominalisierung, die «klassischen» Feldrelationen Bedeutungsüber- und unterordnung, Antonymie usw., die lexikalische Struktur, das Hintergrundwissen usf. Auch die textuelle Funktion der Negation wird genau diskutiert. Die Arbeit wird durch eine einführende Diskussion der allgemeinen Probleme und anderer semantischer Netzwerke eingeleitet; sie schließt mit einer Taxonomie der Proformen vom Standpunkt des gewählten semantischen Netzwerkes.
Aus dem Inhalt: Semantik, Syntax und Textzusammenhang - Graphentheoretische und andere formale Voraussetzungen von semantischen Netzen - Diskussion verschiedener semantischer Netzwerke - Beschreibung des zugrunde gelegten semantischen Netzes - Theoretische Argumente für die Repräsentation der Elemente des Textzusammenhanges in einem semantischen Netzwerk - Die Repräsentation der Elemente des Textzusammenhanges - Diskussion der textuellen Funktion der Negation - Taxonomie der Proformen im Rahmen des Netzes.