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Der dialogische Ansatz zur Diagnose und Förderung sprachbeeinträchtigter Kinder

Reflexionen zu einer phänomenologischen Sprachbehindertenpädagogik

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Heiko Rodenwaldt

Die Sprachbehindertenpädagogik ist in vielen Bereichen durch symptomatisch-funktionalistisches Denken und Handeln geprägt. Die vorliegende Studie eröffnet mit ihrer dialogisch-phänomenologischen Begründung einen neuen, dem medizinisch-naturwissenschaftlich begründeten Selbstverständnis entgegengestellten Ansatz. Auf der anthropologischen Grundlage eines dialogischen Erziehungsverständnisses wird eine Sichtweise von Diagnose und Förderung aufgezeigt, bei der das Kind als Subjekt in seiner Lebenswelt gesehen und das dialogische Verhältnis als konstituierendes Moment der pädagogischen Tätigkeit postuliert wird. Entsprechend dem Ansatz einer dialogorientierten Pädagogik wird ein Handlungskonzept begründet, das sowohl sprachliche Phänomene als verstehbare Verhaltensweisen begreift als auch personale Lern- und Entwicklungshilfen unter Berücksichtigung der Eigenaktivität sowie der Selbstgestaltungskräfte des sprachbeeinträchtigten Kindes impliziert.
Aus dem Inhalt: Naturwissenschaftlich-objektivistische versus ganzheitlich-phänomenologische Sicht von Sprachbeeinträchtigungen - Dialogisches Prinzip als pädagogische Grundhaltung - Diagnose und Förderung als dialogisch-handlungsorientierte Tätigkeit.