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Studien zur Frühen Verdi-Interpretation

Schalldokumente bis 1926

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Franz Hajtas

Die vorliegenden Studien sind bedeutend für die Erforschung der Interpretationsgeschichte und der historischen Tondokumente, die noch ganz in ihren Anfängen stehen. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Interpretation von Verdis Opern anhand einer Auswahl von 205 Aufnahmen von 108 Interpreten der akustischen Aufnahmetechnik (1898-1925). Untersucht werden zuerst Verdis Aussagen über Interpretation und seine Beziehungen zu den Interpreten seiner Zeit. Die interpretatorischen Freiheiten sind mit Musikbeispielen dokumentiert, Verdis Aussagen gegenübergestellt und aus gesangtechnischem Standpunkt analysiert. Nicht die Veränderung schlechthin wird analysiert, sondern auf welche Weise und warum von Verdis Partitur abgewichen wurde. Daraus wird verständlich, warum Verdi, der besonders großen Wert auf den Effekt seiner Musik gelegt hat, um gesangtechnische Schwierigkeiten zu beheben, selbst in seinen Partituren Änderungen vorgenommen und Modifikationen seiner Interpreten akzeptiert hat. Aus diesem Grund bietet diese Untersuchung ein besseres Verständnis dafür, daß gewisse Freiheiten in der Interpretation von Verdis Opern sich nicht gegen den Willen des Komponisten richten müssen.
Aus dem Inhalt: Verdis Aussagen über Interpretation und seine Beziehungen zu Interpreten seiner Zeit - Vergleich vorhandener Schalldokumente mit den frühesten Klavierauszügen der Opern Giuseppe Verdis - Die Interpreten und Gesangslehrer in alphabetischer Reihenfolge - Besprochene Aufnahmen in chronologischer und alphabetischer Reihenfolge - Abkürzungsverzeichnis der Schallplattenfimen - Bibliographie.