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Unzulänglichkeiten der Zugewinngemeinschaft

Reformvorschlag für den gesetzlichen Ehegüterstand der Bundesrepublik Deutschland anhand fremder Rechtssysteme

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Stefan Urbach

Der gesetzliche Ehegüterstand der Zugewinngemeinschaft stieß bereits zu seiner Entstehungszeit im Jahre 1958 auf erhebliche Kritik. Bis zum heutigen Zeitpunkt konnten die wenigsten Vorwürfe behoben werden. Sie beziehen sich insbesondere auf die güterrechtliche Ungleichbehandlung zwischen dem haushaltsführenden und dem erwerbstätigen Ehepartner sowie auf die inkonsequente erbrechtliche Zugewinnausgleichung nach Ableben eines Eheteils. In einer rechtsvergleichenden Studie werden die Gesetzesgüterstände fremder Rechtsordnungen hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf bundesdeutsche Ehen untersucht. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage bei der Entwicklung eines neuen Gesetzesgüterrechtsmodells für die Bundesrepublik Deutschland.
Aus dem Inhalt: Kritikpunkte bezüglich der Zugewinngemeinschaft - Das gesetzliche Ehegüterrecht der DDR, Frankreichs und der Niederlande - Die adaptierte Errungenschaftsgemeinschaft als neues Modell für den Gesetzesgüterstand der Bundesrepublik Deutschland.