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Konflikt und Ausgrenzung in der Katholischen Kirche

Analysen zur Selektivität religiöser Institutionalisierung

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Rainer Schwarzenthal

Innerhalb eines gesellschaftlichen Großgebildes wie dem der Katholischen Kirche sind abweichendes Verhalten und Konflikte alltägliche, 'normale' Erscheinungen. Was im einzelnen von der Kirche als Abweichung oder Konflikt empfunden wird bzw. wie sie damit umgeht, hängt von den normativen Spezifikationen und Konkretionen ihrer Wissens- und Organisationsstruktur ab. Die vorliegende Untersuchung weist die Bürokratisierung ihrer Organisationsstruktur, die Hierarchisierung ihrer Mitgliedschaftsrollen und die Dogmatisierung ihrer Lehrinhalte als wesentliche Charakteristika heutiger real-existierender Katholischer Kirche aus und bringt diese in Zusammenhang mit den von seiten der Repräsentanten der Amtskirche betriebenen ausgrenzenden Konfliktlösungsmechanismen, wie solche insbesondere in Auseinandersetzungen mit kirchlichen Mitarbeitern zum Zuge kommen.
Aus dem Inhalt: Katholisch-kirchliche Ausgrenzungsmotive und -verfahren - Konflikte in kirchlichen Arbeitsverhältnissen vor den Schranken des staatlichen Arbeits- und Verfassungsgerichts - Zur Ideologie der 'kirchlichen Dienstgemeinschaft' - Restriktionen katholisch-kirchlicher Selbstinterpretation - Funktionale Reduktion der Caritas - Hierarchie, Patriarchat und Machtgebrauch der Amtskirche.