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Philippinen: Diktatur und Dependenz

Zum Verhältnis zwischen Diktatur und Dependenz am Beispiel der sozioökonomischen Entwicklung auf den Philippinen

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Hebatollah Bashiri-Ghodarzi

Die Verschuldungskrise der «Dritten Welt» in den 80er Jahren rückte erneut die Frage nach den Hintergründen der Unterentwicklung, der Rolle der nationalen herrschenden Klassen, «Eliten», in diesen Ländern und der asymetrischen Struktur des Weltmarkts in den Vordergrund. Auch die rasanten Umwälzungen in den «realexistierenden sozialistischen Ländern» trugen zur Aktualisierung dieser Frage wesentlich bei. Damit hat diese Fragestellung nicht nur einen entwicklungstheoretischen Wert, sondern auch entwicklungspolitische Folgen. Bei der Frage nach dem Entwicklungs- und Unterentwicklungsprozeß, der Verschuldungskrise und der Rolle der herrschenden Klasse in den Entwicklungsländern tendiert die entwicklungstheoretische Diskussion zunehmend dazu, den endogenen Bestimmungsfaktoren mehr Gewicht zu verleihen. Die genauere Bestimmung der Entwicklungshemmnisse in der «Dritten Welt», vom Erbe der Kolonialherrschaft, den Folgen der hierarchisch strukturierten Weltwirtschaftsordnung bis zur Rolle der herrschenden Klassen, «Eliten», in den Entwicklungsländern, macht immer mehr die Implementierung sogenannter «Fallstudien» notwendig. Die vorliegende Studie ist auch in diesem Sinne zu verstehen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung und Unterentwicklung - Dependenz- und Peripherkapitalismus - Außenhandel und terms of trade - Autoritarismus und Demokratie - Weltwirtschaftsordnung - IWF-Weltbank, Verschuldungskrise und Entwicklungstheorien.