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Mindoro - Sozialgeschichte einer philippinischen Insel im 20. Jahrhundert

Studie eines verzögerten Entwicklungsprozesses

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Volker Schult

Im Mittelpunkt dieses Buches steht Mindoro, eine der größten und unerschlossensten Inseln der Philippinen, die bislang auch in der internationalen Forschung kaum untersucht worden ist. Auf breiter Quellenlage basierend, werden die Ursachen für den verzögerten Entwicklungsprozeß Mindoros aufgezeigt. Während der amerikanischen Kolonialherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen, die bis in die Gegenwart hinein weitgehend wirksam sind. Die explosionsartige Einwanderung seit Ende des 2. Weltkrieges und die Versuche einer Modifizierung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse während der Marcos-Diktatur führten schließlich auch in Mindoro zur sozialen Krise. Selbst unter der Regierung Aquino gelang es der kommunistischen New People's Army, ihr Aktionsfeld in Mindoro kontinuierlich zu erweitern.
Aus dem Inhalt: Mindoro in spanischer Zeit (1570-1898) - Die amerikanische Kolonialherrschaft (1901-1942/46) - Japanisches Intermezzo (1942-1945) - Die philippinische Republik (seit 1946) - Mindoro seit der Präsidentschaft Corazon Aquinos.